Die Serie Seestücke variiert ein zentrales Seestück in unterschiedlicher Farbgebung. Vier großformatige Ölgemälde zeigen das Meer in wechselnden Farb- und Lichtstimmungen – von der Ruhe des Morgens über die Dynamik des Aufbruchs und die flammende Glut bis hin zur Schwere des Felsens.
Stille zeigt kühle, transparente Töne. Abgestufte Farbflächen erzeugen eine zunehmende Abstraktion und vermitteln Ruhe.
Aufbruch öffnet den Blick in ein helles Lichtfeld aus Gelb- und Blautönen. Meer und Himmel treten in Spannung, ein Moment voller Energie und Aufbruch.
Glut entfaltet in Rot-, Orange- und Violetttönen eine expressive Farbgebung. Der Himmel erscheint in kontrastierenden Farben zum Meer, das in abgestuften Grüntönen gestaltet ist, und erzeugt so Wärme, Energie und höchste Spannung.
Fels zeigt ein massives Felsenensemble in dunklem Grau. Flächig aufgefasst, mit etwas Grün im oberen Bereich, kontrastiert es mit einem gelben Himmel. Weiche Wolken
In den Landschaftsdarstellungen werden Form und Fläche abstrahiert dargestellt. Die Plastizität ist meist reduziert und wird durch den flächigen Farbauftrag weiter zurückgenommen. Die Farbgebung orientiert sich nur teilweise am Naturvorbild. Abgestufte Farben und Farbkontraste verstärken den Ausdruck im Bild.
Diese Serie zeigt – wie die Serie „Seestücke“ – das Meer in unterschiedlicher Farbgestaltung. Die Farbgebung variiert von Bild zu Bild zwischen abgestuften Grün-, Türkis- und Blautönen, sowie einer expressiven, kontrastreichen Gestaltung mit komplementären Farben.
Auch der Farbauftrag trägt zur Darstellung unterschiedlicher Stimmung im Bild bei. Die Malweise mit Acrylfarbe ermöglicht dies. Die Darstellung eines Sonnenuntergangs entfaltet, wie im Bild „Glut“ aus der Serie „Seestücke“, eine expressive Farbgebung.
Der Himmel erscheint in kontrastierenden Farben zum Meer, das in abgestuften Grüntönen gestaltet ist, und erzeugt höchste Spannung. Er wirkt in seinen kontrastierenden Farben auch als Kontrast zu den übrigen Bildern, was durchaus positiv zu verstehen ist.
Die Werkreihe „Klang der Farben und Formen“ zeigt halbkreisförmige Melonen- und Zitronenstücke in intensiven Rot-, Gelb- und Grüntönen vor kontrastierendem Hintergrund. Im Zusammenspiel von warmen, kalten und komplementären Farben entsteht ein rhythmischer Dialog, der Spannung und Harmonie zugleich erzeugt. Vier großformatige Ölgemälde auf Leinwand zeichnen sich durch klare Formensprache und das Wechselspiel von Fläche und Farbe aus. Die dargestellten, vereinfachten Formen erscheinen als farbige Energieträger – Sinnbilder für Fülle, Lebenskraft und Vergänglichkeit.
Im ersten Gemälde füllt die gelbe Fläche das Bild und erzeugt eine stille Wärme. Licht wird hier als sanfte Präsenz
erfahrbar. Im zweiten Gemälde hingegen formen die Gelb-, Orange- und Rottöne eine dichte, warme Bewegung. Das Feuer wirkt ruhig, kraftvoll
und positiv.
Ein gemeinsames Merkmal meiner Bilder ist der bewusste Einsatz von Farbkontrasten. Sie tragen zum expressiven Stil meiner Arbeiten bei. Die Farbkontraste dienen als gestalterische Mittel, um sowohl Spannung als auch Harmonie zu erzeugen. Sie sind Ausdrucksfarben und können sich in ihrer gesteigerten Farbigkeit auf die Natur beziehen.
Neben den kontrastreichen Palette setze ich flächige, ruhige Farbaufträge ein, die einen Ausgleich zur gesteigerten Farbgebung schaffen. Außerdem arbeite ich an einigen Stellen mit abgestuften Farbtönen, die sanfte Übergänge und Nuancen erzeugen. Die warmen Farbtöne verleihen den Bildern positive Energie und können zugleich eine kraftvolle Wirkung entfalten.Es gibt jedoch Ausnahmen. Bei manchen Bildern verzichte ich bewusst auf starke Farbkontraste. Die ruhigere Farbgebung lässt sie näher an der Wirklichkeit erscheinen.